



Hamburg, 27.Juli 2010. Flexibel, ökologisch, nachhaltig. An der Neuenfelder Straße im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg feiert heute das erste Gebäude der Internationalen Gartenschau Hamburg (igs) seinen Spatenstich. Der künftige Sitz der igs 2013 GmbH ist ein sogenanntes Hybrid House, das sich an die wechselnden Anforderungen seiner Nutzer anpasst. Realisiert wird das Projekt von einer Investorengemeinschaft aus Otto Wulff Bauunternehmung und der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg.
Direkt im Eingangsbereich des neuen Parkgeländes der igs 2013 wird bis Juli 2011 ein flexibel nutzbares Hybridgebäude mit etwa 1.900 Quadratmeter Fläche auf vier Stockwerken entstehen. Durch seine modulare Bauweise passt sich das Gebäude an die immer kürzeren Nutzungszyklen urbanen Lebens an. Zudem qualifiziert sich das Gebäude durch sein nachhaltiges Gesamtkonzept als GreenBuilding. Zur Konstruktion werden ressourcenschonende Materialien verwendet, ein geringer Primärenergieeinsatz sorgt für den klimafreundlichen Gebäudebetrieb. Angestrebt ist zudem eine Zertifizierung nach den Maßgaben der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V.
Das Gebäude ist bereits fest vermietet. Die igs 2013 und die IBA Hamburg wollen es ab 2011 als Verwaltungssitz sowie für Ausstellungen nutzen. Im Anschluss ist eine Nutzung zu Wohnzwecken oder weiter als Gewerbeimmobilie möglich.
„Das Konzept der Stadt hat uns überzeugt. Das Hybrid House zeigt, wie flexible und nachhaltige Wohnmodelle von morgen aussehen können“, erklärt Stefan Wulff von der Investorengemeinschaft aus Otto Wulff Bauunternehmung GmbH und wph GmbH. „Als Hamburger Unternehmen, die mit eng mit der Hansestadt verbunden sind, sehen wir es als unsere Aufgabe an, eine nachhaltige Architektur zu fördern, die den Anspruch von Hamburg als European Green Capital untermauert. Dass wir der erste Investor der igs 2013 sind, freut uns zusätzlich. Schließlich wird die Ausstellung Hamburgs hohe Innovationskraft auch international vermitteln.“ Die Otto Wulff Bauunternehmung, die auch die Ausführung des 4,8 Millionen Euro teuren Projekts übernimmt, und die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg können auf eine über zwanzigjährige Partnerschaft bei der Entwicklung und Finanzierung von Bauprojekten zurückblicken.
„Dieses Know-how werden für den optimalen Projektverlauf einsetzen“, sagt Paul Vollmer, Geschäftsführer der wph GmbH. „Wir haben uns ganz bewusst für die Realisierung des Hybrid House entschieden, weil wir als Wohnbauprojektentwickler zukünftig verstärkt auf die veränderten Rahmenbedingungen des urbanen Lebens treffen werden. Eine langfristige Ausstellung wie die IBA Hamburg bietet uns eine gute Plattform, um neue Wohn- und Baukonzepte zu testen.“
Neben der Zukunftsfähigkeit des Konzepts weisen Vollmer und Wulff auf das hohe Potential des Standorts hin: „Rund um die igs-Zentrale entsteht Wilhelmsburgs neue Mitte, zu der auch der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gehören wird. Dieses Quartier verbindet urbanes Wohnen mit einem breiten Freizeitangebot und viel Grün. Diese Verzahnung bietet ähnliche Entwicklungsperspektiven wie die HafenCity. Mit dem Spatenstich leisten wir Pionierarbeit und gehen als Investor nun den ersten Schritt für die stadtentwicklungspolitische Erschließung des Hamburger Südens.“